• eFlotte-Fragen und -Fakten

    Wissenswertes über Ihre Teilnahme an der Aktion

    Fragen und Antworten

    1. Wer darf sich für die eFlotte-Aktion bewerben und wie werden die finalen eFlotte-Teilnehmer ermittelt?

      Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeitnehmer und/oder Unternehmer/innen selbst mit einem Mindestalter von 18 Jahren, gültigem Führerschein (Klasse 3/B) und einem Gewerbestandort in Hessen. Die Teilnehmer unserer Aktion werden über den Übergabeort zum Aktionsstart sowie den Rückgabeort zum Ende rechtzeitig informiert. Interessierte Arbeitnehmer müssen bei der Online-Bewerbung bestätigen, dass sie in vorheriger Abstimmung mit der Geschäftsleitung die Bewerbung vollzieht. Dies wird im Rahmen des Teilnehmermanagements geprüft und entsprechend abgefragt. Die finalen Teilnehmer werden anhand der Teilnahmebedingungen ermittelt und ausgewählt.
    2. Dürfen die eFlotte-Autos auch für private Zwecke genutzt werden?

      Prinzipiell soll die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge in der gewerblichen Nutzung getestet werden. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, die Elektroautos auch während der Arbeitsrandzeiten den Arbeitnehmern und/oder Unternehmern/Unternehmerinnen selbst zur Verfügung zu stellen und so eine möglichst hohe Auslastung der Fahrzeuge zu erreichen.
    3. Welche Risiken können für mich entstehen?

      Bei der Flottenfahrzeugübergabe unterzeichnet jeder der Nutzungspersonen einen Miet- oder Probefahrtüberlassungsvertrag des jeweiligen Herstellers. Alle Fahrzeuge sind vollkaskoversichert. Auch die Selbstbeteiligung entfällt (grobe Fahrlässigkeit bei der Fahrzeugnutzung ausgeschlossen). Vergleichbar mit der Vorgehensweise bei einem herkömmlichen Mietwagen unterzeichnen die eFlotten-Teilnehmer die entsprechenden Verträge der Hersteller.
    4. Welche Kosten trage ich?

      Fast keine. Es wird keine Leihgebühr für Fahrzeuge erhoben. Die Teilnehmer tragen lediglich die Kosten für das Aufladen der Fahrzeuge mit Strom.
      Hinweis: Die Kosten für das Aufladen der Fahrzeuge liegen in der Regel deutlich unter den Benzin- oder Dieselkosten, die bei gleicher Kilometerleistung für ein herkömmliches Auto aufkämen. Bei der zusätzlichen Betankung von Plug-In Hybridfahrzeugen oder Wagen mit Range-Extender hat der Teilnehmer die Kosten selbst zu tragen.
    5. Wie viele Personen dürfen das eFlottenfahrzeug nutzen?

      Grundsätzlich dürfen bis zu 5 Personen des Unternehmens das Fahrzeug nutzen. Diese werden vorab und gemeinsam mit dem Projektbüro bestimmt und entsprechend in das Elektrofahrzeug eingewiesen.
    6. Sind alle Personen, die das e-Fahrzeug nutzen, ausreichend versichert?

      Das Probefahrzeug ist für jede der bis zu fünf dafür eingetragenen Personen vollkaskoversichert. Die Selbstbeteiligung entfällt (grobe Fahrlässigkeit bei der Fahrzeugnutzung ausgeschlossen), so dass für sie keine weiteren Risiken entstehen.
    7. Wie lade ich ein Elektroauto auf und wie lange dauert es?

      Die Teilnehmer erhalten zu Beginn des Testzeitraums eine dezidierte Einführung in das jeweilige Fahrzeug durch einen Fachhändler.
      Die Schritte sind im Wesentlichen aber wie folgt:
      • 1. Motor abschalten
      • 2. Ladeanschluss öffnen
      • 3. Ladekabel an einer Steckdose bzw. an eine Ladestation anschließen
      • 4. Ladekabel an das Fahrzeug anschließen
      • 5. Ladevorgang startet

      Die Fahrzeuge sind mit den entsprechenden Ladekabeln ausgestattet.
      Ihr Elektroauto können Sie zuhause über eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose (Dauer 3,5 bis 12 Stunden je nach Fahrzeugmodell) oder – deutlich schneller – an einer speziell installierten Wall Box (3,5 bis 9 Stunden) aufladen. Gegebenenfalls bietet auch Ihr Arbeitgeber eine Lademöglichkeit an.
      Schnellladung in nur 30 Minuten: Des Weiteren gibt es viele öffentliche Stromtankstellen, an denen sich das Elektroauto laden lässt.
    8. Wie häufig muss ich das Elektroauto aufladen?

      Die Reichweite ist je nach Fahrzeugmodell unterschiedlich, liegt in der Regel aber bei 100 Kilometern und deutlich mehr. Im Durchschnitt genügt es, dass Auto einmal pro Tag aufzuladen.
    9. Was ist fleetster?

      fleetster ist eine Corporate CarSharing-Software für Ihr gesamtes Flottenmanagement, mit der Sie Ihr elektrisches Testfahrzeug sowie alle weiteren Fuhrparkfahrzeuge effizient verwalten können. Weitere Informationen finden Sie hier: www.fleetster.de
      Den Teilnehmern wird bei Interesse (bitte bei Bewerbung Option "Fleetster" angeben) während des gesamten Aktionszeitraumes eine kostenfreie Test-Nutzung von fleetster für die eigene Firmenflotte angeboten.
    10. Muss ich beim Fahren mit dem Elektroauto besondere Kenntnisse haben?

      Das Elektroauto fährt genauso wie ein herkömmliches Fahrzeug mit Benzinmotor. Besondere Fahrkenntnisse sind also keine erforderlich. Zu bedenken ist, dass es keine Gangschaltung gibt. Zudem produzieren Elektroautos keine Motorengeräusche, so dass auf andere Verkehrsteilnehmer besonders geachtet werden sollte.
    11. Bin ich bei einem Unfall mit einem Elektroauto genauso gut geschützt wie mit einem herkömmlichen Fahrzeug?

      Hierzu liefern Sicherheitsexperten folgende Erkenntnisse: Nach aktuellem Forschungsstand seien die Nutzer von Serien-Elektroautos bei einem Unfall keinen höheren Risiken ausgesetzt als in einem vergleichbaren Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor, erklärt die Prüfstelle DEKRA. So können Brandrisiken, die von einer Batterie bei einem schweren Unfall ausgehen, zwar nicht völlig ausgeschlossen werden. Jedoch seien die Batterien in Serienfahrzeugen von bekannten Automobilherstellern so gut geschützt, dass den Insassen bei einem Unfall durch die Batterie keine zusätzliche Gefahr drohe. Nur bei sehr schweren Unfällen könne sich die Batterie entzünden, dann jedoch seien Verletzungen durch den Aufprall nach Ansicht der Dekra-Unfallforscher das größere Problem. Darüber hinaus kommt der ADAC bei Crashtests mit einigen Elektroautos zu guten Sicherheitsergebnissen.

      Die ohnehin schon widerstandsfähigen Leitungen sind mit dem aus schusssicheren Westen bekannten Material Kevlar ummantelt, was einen Bruch bei einem Crash verhindern soll. Vor dem Einbau werden die Leitungen außerdem mehreren physikalischen Tests unterzogen, in denen unter anderem die Unversehrtheit und Wasserfestigkeit der Kabel nochmals überprüft wird. Erst bei erfolgreicher Abnahme werden sie montiert.

      Um das Risiko bei einem Frontal- oder Heckcrash zu verringern, sind die Hochvoltsysteme außerdem immer zwischen den Achsen eines Elektrofahrzeugs angebracht. Wie wirksam dies ist, zeigen Crashtests von Automobilklubs und unabhängigen Prüforganisationen: Euro NCAP hat beispielsweise die Bestnote von fünf Sternen an den vollelektrischen Nissan Leaf verteilt.

      "Im Falle eines Crashs schaltet das Fahrzeugsystem außerdem den Hochvoltkreis frei und die Batterie ab. Alle Leitungen und Verbraucher sind also automatisch spannungsfrei, sodass weder Ersthelfer noch Rettungskräfte einen Stromschlag fürchten müssen" (Quelle)
    12. Welche technischen Hilfen erhalte ich?

      Die Fahrzeughersteller bieten folgende Hilfen:
      • Genaue Einweisung in das Fahrzeug bei der Fahrzeugübergabe
      • Bedienungsanleitung liegt in jedem Fahrzeug aus
      • 24/7 Pannenservice für unterwegs. Die Nummer der jeweiligen Hotline der Fahrzeughersteller wird bereitgestellt
      • Filialen der Fahrzeughersteller als Anlaufstation
    13. Meine Frage wurde hier nicht beantwortet. Wohin bzw. an wen kann ich mich wenden?

      Bitte schicken Sie uns Ihre Frage per Mail an: info@eflotte-hessen.de. Wir sind gerne für Sie da und beantworten Ihre Frage/n schnellstmöglich!
  • Stromtankstellen in Hessen


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    Weitere Stromtankstellenkarten finden Sie hier:
    www.smarttanken.de
    www.goingelectric.de/stromtankstellen
    www.lemnet.org
    www.plugfinder.de




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